Montag, 11. Februar 2019

#6/52 2019

Himmels- und sonstigen Blick vom 04.02. - 10.02.19



Gesehen:

etwas das mich mehr und mehr aufregt: Mütter, die mit Kinderwagen oder Kindern an der Hand unterwegs sind und sich nicht eine Sekunde lang um ihre Kinder kümmern, sondern entweder dauer-telefonieren oder app-getaucht sind. Schlimmstenfalls habe die lieben Kleinen auch schon ein Smartphone in der Hand und gucken lustige Filmchen. Ich rede hier nicht von 6jährigen (da ist das ja fast schon normal), sondern von 1 oder 2-Jährigen. Das sind die Erwachsenen über deren Verhalten wir uns dann in 20 bis 30 Jahren wundern...

schön vom Schnee geräumte Bürgersteige - der Schnee türmt sich dann auf dem Radweg.

die Müllabfuhr:
a) ist es hinter der Müllabfuhr manchmal dreckiger auf der Straße als vorher und
b) stellen die lieben Mitbürger ihre Mülltonnen schön gut sichtbar auf den RADWEG

fahrradfahrende Geisterfahrer ohne Licht auf der falschen Seite auf dem Radweg - Gott sei Dank wird es morgens früher und bleibt es abends länger hell.

Sorry ich bin grad im Fahrrad-Krawall-Modus.

die Winterblüher: Schneeglöckchen und Krokusse

dass mein Arbeitgeber meinem Antrag auf Arbeitszeitverkürzung stattgegeben hat (hurra 30-Stunden-Woche + Ehrenämter).

ein einigermaßen passables Zeugnis.



Gehört:

dass meine liebe KiD-Trainerin vorhat den Job zu wechseln und damit auch das Land 

dass man mich zur Schriftführerin unseres GBR bestimmt hat (hab ja sonst nix zu tun)

eine Folge "Heiliger Bimbam" Podcast



Gekauft/Gebucht:

feste Zahnpasta am Stiel

Spülbürstenköpfe

waschbare Spüllappen NICHT aus Mikrofaser (mein Mann nimmt nicht gerne meine gestrickten)

Thermalwasserseife als Duschgelersatz fürs Kind

einen Rasierer mit Rasierklingen

Rasierseife

Sagte ich bereits, dass ich Plastik vermeiden möchte?

Tulpen, Hyazinthen und Narzissen

ein bisschen Stoff für die Karnevalsmütze für Sohnemann

leckere Sachen aus dem italienischen Supermarkt



Getroffen:

nette Kollegen

mal wieder eine gute Freundin zum Kaffee

die nette Bedienung aus unserem Eiskaffee, die nun Kassiererin ist im italienischen Supermarkt



Gelesen:

Tageszeitung und Wochenzeitung

Wie man einen brennenden Hamster (den Burnout) löscht




Gemacht:

Socken gestopft

BHs repariert (kennt ihr das, wenn der Bügel sich irgendwann an der Seite rausdrückt?)

einen Sack Altkleider weggebracht (auch wenn ich da immer ein schlechtes Gefühl habe)

Geld gezählt und Rechnungen geschrieben

einen kleinen Wandteppich gewebt und aufgehangen

Bett bezogen und Bad geputzt

ein Stück Stoff bestickt



Gedacht:

wie die Zukunft wohl wird



Geschrieben:

Blogposts

Tabellen zum Besseren Verständnis



Gestrickt/gehäkelt:

weiter am F-A-B-zF-Schal gestrickt (Jahresprojekt)



Genäht:

ein Lavendelkissen

Unterlagen für das Abtropfgitter

eine kleine Knotentasche zur Mitnahme kleiner Strickprojekte (Socken)

etwas Herziges



Ge-Appt:

entdeckt: keine App, aber eine Webseite: My Body Model, da kann man anhand seiner Körpermaße eine Druckvorlage seiner Figur erstellen, um dann die Sachen aufzuzeichnen oder Schnittmuster auszuwählen, die einem stehen.

So hat man sich das ungefähr vorzustellen - Screenshot

Klingt interessant.



Gegessen:

1/2 Hähnchen mit Pommes (2x im Jahr überkommt mich die Lust)

Zanderfilet mit Fenchel

Quinoa-Radiccio-Salat mit Ziegenkäse, Senfsauce und Rosinen (sehr lecker, aber die Verpackung *heul*)

angerührtes Protein-Pulver (wieso kaufe ich mir sowas?)



Getrunken:

Gin-Tonic

Lady Grey-Tee



Gesportelt:

3x in der Woche  mit dem Fahrrad gefahren

Einkäufe geschleppt

mein Plank-Programm wieder gestartet



Angefangen:

kleine Nähprojekte, die fast sofort schon wieder beendet waren

ein neues Sportprogamm (mal wieder)



Beendet:

kleine Nähprojekte




Hinweis: Für alle hier vorgestellten Apps, Bücher und Dinge bekomme ich kein Geld!



Tschö und einen guten Start in die Woche


Astrid


Sonntag, 10. Februar 2019

Mal so eben an der Nähmaschine

Im Moment ist bei mir wenig Zeit für aufwändige Nähprojekte (sprich Schnittmuster kopieren, ordentlich zuschneiden, akkurat nähen...).

Aber so ein paar "Quick and Dirty-Sachen" klappen dann schon.

Wie z.B.:


ein neuer Bezug für mein Seitenschläferkissen (aus einer Tischdecke).

Oder Unterlagen für das Abtropfgitter:


Diese bestehen aus:

Oberseite - Tischdecke (ich verwende Tischdecken eigentlich nie für's Tische decken, sondern für Blusen, Taschen und vieles mehr :-)  )
Unterseite - ein nicht mehr passendes Biberspannbettlaken

Ritsch-ratsch mit der Ovi drumrum - fertig!

I like!


Astrid

Samstag, 9. Februar 2019

Wat Neues: Weben

Alles zwei Monate versorgt mich meine DIY-Box mit neuen Ideen, Inspirationen und Techniken.

Nicht jedes Mal schaffe ich es die Box innerhalb der Zeit zu bearbeiten - es stapeln sich schon einige bei mir (auch ein Ziel für 2019 - Boxenabbau).

Aber das Neujahrs-Kit versprach einen schnellen Erfolg (und hat ihn gehalten).

Wir weben einen kleinen Wandteppich.


Zubehör ist alles dabei, natürlich auch die Wolle.

Und nach einem Abend weben und Fäden vernähen, hängt das Ergebnis jetzt an der Wand (stilecht mit Stricknadel).



Hat schon was vom Handarbeitsunterricht damals in der Schule...

Mir gefällt's.


Astrid

Montag, 4. Februar 2019

Wenn man in Versuchung geführt...

wird, sich mit einer Freundin im Wollladen zu treffen.

Dann kann ich nichts dafür, wenn dabei zwei Knäuel in meine Tasche hüpfen (natürlich bezahlt).

Vor allen Dingen, wenn dann direkt ein festes Projekt damit verbunden ist.







Anleitung: #DieDreivomBlogMütze von Julia-Maria Hegenbart (aka Frau Feinmotorik) gestrickt im garnstore-Style. So zweifarbig gestrickt lag die Mütze da im Regal.

Wolle: Colca von Amano Yarns - so kuschelig und so cosy - 56% Llama / 44% Seide

Also von mir aus kann es jetzt noch n' büschen kalt bleiben :-)


Astrid

Sonntag, 3. Februar 2019

#5/52 2019


Himmelsblick vom 28.01. - 03.02.19



Gesehen:

Schnee

noch mehr Schnee

dadurch weniger Müll, aber mehr Hunde-Pipi-Spuren

Schneemänner und Schneematsch

eine 6

in meine neue Supercraft-Box



Gehört:

Belanglosigkeiten und Selbstdarsteller

meine abendliche Meditation

viel Nintendo-Musik (unfreiwillig)



Gekauft/Gebucht:

einen Pullover aus Schottland, gestrickt nach einer schottischen Anleitung mit schottischem Garn (für Norweger-Muster selber stricken fehlt mir im Moment die Geduld) von einer meiner Lieblingsstrick-Designerinnen Kate Davies

ihr Buch "Handywoman" in dem sie erzählt wie sie nach einem Schlaganfall mit 36 Jahren wieder neu anfangen musste

noch mehr Mehrwegbecher für Heißgetränke

Inkontinenzunterwäsche - das sind Unterbüxen, die eine Einlage besitzen, die bis zu 8 Teelöffel Flüssigkeit aufnehmen kann. Die Unterbüxen sind waschbar und sehen aus wie normale Unterhosen und halten auch so lange. Klar die Investition kostet etwas, aber dann bin ich diese ganzen Plastikeinlagen los …

eine Abschieds- und eine Geburtstagskarte

ein paar leckere Müslis



Getroffen:

niemanden - abends nach der Arbeit bin ich immer froh, wenn ich niemanden mehr sehen muss



Gelesen:

Artikel zum Thema Transgender

was Amerika und Russland gerade treiben

warum man auch durch Langeweile in einen Burnout rutschen kann

Inspirierende Instagram Posts von Melodie Michelberger, Andrew Knapp und Denise Bidot



Gemacht:

mal wieder an Bus- und Bahnhaltestellen rumgestanden

Pakete abgeholt

Klamotten aussortiert

mit dem Prä-Pubertier diskutiert



Gedacht:

negativ über die Welt und die Menschheit

schwarz und düster



Geschrieben:

Blogposts

wieder viele E-Mails

eine Abschiedskarte



Gestrickt/gehäkelt:

weiter am F-A-B-zF-Schal gestrickt (Jahresprojekt)

eine Mütze (Blogpost folgt)



Genäht:

einen neuen Bezug für mein Seitenschläferkissen (aus einer Tischdecke)

Strickmützen enger genäht an der Ovi



Ge-Appt:

immer wieder gerne Instagram und Pinterest - viel Schrott, aber auch viel Inspiration




Gegessen:

eine Tüte Nachos aus Frust

Rohkost

Currywurst mit Pommes

jeden Tag nur einen Schokoriegel



Getrunken:

immer wieder Kaffee und Capuccino (in der Firma)

diverse Tees (Roibos, Ingwer, Kurkuma)

Rotwein am Wochenende

Caro-Kaffee am Abend



Gesportelt:

Fahrrad gefahren

und jede Menge Schritte zwischen Bus und Bahn getan



Angefangen:

eine Mütze zu stricken

einen kleinen Wandteppich zu weben

das Arbeitsprogramm von der Uni für die Studie zu bearbeiten



Beendet:

die Mütze beendet 



Hinweis: Für alle hier vorgestellten Apps, Bücher und Dinge bekomme ich kein Geld!



Tschö und einen guten Start in die Woche


Astrid


Samstag, 2. Februar 2019

Der F-A-B-zF-Schal

In den letzten Wochenrückblicken habe ich ja immer von einem Schal gesprochen an dem ich gerade stricke.

Ich habe ein neues Jahresprojekt!

Am Anfang des Jahres sprang mich im Internet ein Artikel an, in dem eine Frau ein Jahr lang einen Schal gestrickt hatte. Die Farben und deren Reihenfolge wurden bestimmt von der Verspätung, die ihre Bahn von und zur Arbeit hatte. Also z.B. Grau für unter 5 Minuten, Grün für 5 - 15 Minuten, Blau für 15 - 30 Minuten und Rot für alles darüber.

Das fand ich sofort interessant. Nur fahr ich ja nicht jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit.

Aber es gibt 4 verschiedene Arten die Wege zurück zu legen:

F = Fahrrad
A = Auto
B = Bus/Bahn
zF = zu Fuß




Und so war die Idee geboren. Als Muster wählte ich ein einfaches Perlmuster, das rollt sich nicht ein und gibt den Farben Struktur. Jeder Tag besteht aus 4 Reihen (2 für den Hinweg, 2 für den Rückweg).

Die Farben sind:

Fahrrad = Grün
Auto = Magenta
Bus/Bahn = Blau
zu Fuß = Braun

Das ist der Januar:



Einiges Grün fürs Fahrradfahren (yay), ein bisschen Magenta (immer wenn ich Vorräte in die Schule transportieren muss), ziemlich viel Blau (dem Schnee geschuldet) und einmal sogar Braun (2 Reihen), da bin ich den kompletten Hinweg (8 km) zu Fuß gegangen.

Der graue Streifen markiert das Monatsende.
Der Schal ist zur Zeit 19 cm lang.
Am Ende des Jahres sollen es ca. 2 m sein.

Der Kalender, den ich zum Notieren benutze, ist übrigens ein wunderschönes komplett selbst gemachtes Geschenk meiner Freundin Suse!!

Obwohl ich den Magentafarbton sehr mag, hoffe ich, dass er nicht so häufig vorkommt *grins*.



Astrid

Mittwoch, 30. Januar 2019

12tel Blick / Januar / 2019

Mein 12tel Blick 2019 ist der größtmögliche Kontrast zum letzten Jahr.

Es wird urban!

Folgt mir in den Multi-Kulti-Stadtteil Köln-Mülheim - op Kölsch: Müllem

Wir befinden uns hier auf der sogenannten Schäl Sick, wie die rechtsrheinische Seite Kölns gern genannt wird. Da sich die Innenstadt auf der anderen Rheinseite befindet, sind wir im rechtsrheinischen eben auf der falschen Seite ergo schäl Sick.

Ehemals Arbeiterviertel, heute mit knapp 43.000 Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile Kölns, der gesamte Stadtbezirk Köln-Mülheim (der diverse Stadtteile umfasst hat sogar knapp 150.000 Einwohner).


Und genau in einem der alten Arbeiterviertel, gibt's jetzt Neuigkeiten.

Der obige Plan zeigt es blau gekringelt an: Ein neues Viertel entsteht!

Im Schanzenviertel werden in den nächsten Jahren neue schicke Wohn- und Bürohäuser hochgezogen.

22.01.2019, 07:58 Uhr

Noch dominieren die Kräne die Baugrube.

Ich bin gespannt, wie sich dieser Blick entwickeln wird.

Im Hintergrund sieht man rechts der Kräne zur Zeit noch die Türme der Liebfrauen Kirche (mit dem spitzen Turm) und der ehemaligen Lutherkirche.

Und mit diesem neuen Blick hüpfe ich zu Eva und zu den anderen 12tel-Blickern.

Maat et joot


Astrid 

(rechtsrheinisch)