Sonntag, 19. August 2018

#33/52 2018

Montag



Viele Wolken und ein kleines Stückchen Blau begleiten mich in den Anfang meiner Vorferienwoche.


Dienstag, Mittwoch, Donnerstag

Wenn der Alltag so richtig zuschlägt, dann gibt’s kein Foto.
Aufstehen, Kaffee trinken, Zeitung lesen (wahlweise sich ärgern oder traurig sein), mit dem Auto zur Arbeit fahren, 8 Stunden mehr oder weniger sinnvoll verbringen, nach Hause fahren (dabei entweder einkaufen oder Pakete abholen), zu Hause das Kind bekochen, dem Kater die Toilette reinigen, Blogs lesen oder den Zeitschriftenstapel abarbeiten, etwas Sport, Abendbrot, 10 Minuten Meditation dann noch ein bisschen online gehen und schwupps ist Kinderbettzeit. 
Tja, so verrinnt einem die Zeit zwischen den Fingern...


Freitag



Düstere Wolkenspiele bringen etwas Regen.


Samstag



Taschen packen


Sonntag

Über Nijmegen und Arnhem nähern wir uns unserem aktuellen Aufenthaltsort.



Nijmegen




Unser Zuhause für die kommende Woche. Im Moment sind wir auf einem Campingplatz in Noordwijk.

Tot ziens!

Astrid

Dienstag, 14. August 2018

#32/52 2018

Montag




In der Mittagspause auf dem Bänkle unter dem Baum vor der Firma gesessen, Mittagessen gemümmelt und Podcast gelauscht. Ich mag es, wenn Franzosen Englisch sprechen ;o)



Abends wieder eine große Karaffe "Limonade" vorbereitet: Zitronenschale, Zitronensaft, Gurkenscheiben, Minzblätter und geriebener Ingwer - aufgefüllt mit 2 Liter Wasser - 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Herrlich bei den Temperaturen.



Dienstag




Der hier ist mein Freund bei diesen Temperaturen, aber die Herren in meinem Büro stehen auf die Klimaanlage. Ok - ich leide stumm ...


Dafür kann ich unter der langen Flatter-Leinenhose meine Flips-Flops verbergen, die ich bei diesem Wetter am liebsten trage - meine Erinnerung an die schönen Tage letztes Jahr in Paris.



Mittwoch




Hey, wow - 20 Minuten Regen. Mehr gibt es nicht.



Donnerstag




Der Kater hängt da ab, wo es in der Wohnung am kühlsten ist... Ich bin ja echt froh, dass Katzen aufs Katzenklo gehen und ich keine Runde mit ihm draußen drehen muss ;o)




Der Himmel zaubert fantastische Wolken.



Freitag




Manchmal gönne ich mir Mittags nur ein fettes Eis und drehe eine Runde um die Firma.



Der Apfelbaum hängt voll.


Auf dem Weg gibt es auch schöne schattige Plätzchen.



Samstag



Neben den ganz normalen Haushaltsdingen, geht es heute mal in die Nachbarstadt.


Aber nicht zu irgendwelchen Ausstellungen, sondern zu einer privaten Geburtstagsfeier. Schön, die alten Kollegen wieder zu sehen.



Sonntag



Heute keine 12 von 12. Am Vormittag habe ich die Nase in Zeitschriften gesteckt, am Nachmittag geht es mit Freunden ins Freibad.


Während sich die anderen im Wasser tummeln, stricke ich ein paar Runden. Noch möchte ich die Narben nicht überbeanspruchen.


Der Sommer macht mal kurz Pause - und das ist gut so.
Astrid

Mittwoch, 8. August 2018

#31/52 2018

Montag



So, Krankschreibung vorbei, Laufen funktioniert, ab zur Arbeit. Und schon kommt der Alltagstrott, der Frust, der Himmel wird wieder niedriger, die Langweile steigt auf... Merkt ihr was?


Dienstag




Ich erfreue mich dann lieber an der verblassenden Schönheit der unter der Sonne leidenden Hortensie. Und an guten Gesprächen mit Freundinnen - ups, hatte ich die Flasche Sekt an dem Abend allein ausgetrunken ?? *lach*


Mittwoch




Bei Frust hilft mir auch immer essen. Also ab nach Deutz und lecker Tapas spachteln ;-)
Ein Foto vom Tisch mit all den Schüsselchen mit den Leckereien zu machen, war mir zu peinlich. Dann seht ihr ja wie verfressen ich bin.


Donnerstag




Gibt schon nette Wartezimmer ;o) Heute wurden die Fäden gezogen - hatte so ein bisschen was von Heftfäden entfernen: Knoten abschneiden und dann langsam und gleichmäßig ziehen ... mehr erzähle ich lieber nicht ...

Und abends gehe ich zur Abwechslung mal wieder:


Essen *lol* - Pink Gin und super leckere Pizza hier.

Jaaaaa - ich bin, trotz der tollen Treffen mit wunderbaren Leuten, extremst unzufrieden und down. Soviel kann ich gar nicht essen - liegt vielleicht auch an der Hitze...


Freitag




Die Blätter werden braun, das Gras ist braun - und ich ernte immer noch Erdbeeren auf dem Balkon. Reicht jetzt nicht für Marmelade, aber zum Snacken perfekt.


Samstag



In den 19 Jahren, die ich jetzt in Köln lebe, war ich am Samstag zum 1. Mal hier:


Geburtstagsgeschenke kaufen ...
Irgendwie hatte ich immer noch den "Oma-Duft" von früher in der Nase, aber ich wurde positiv überrascht. Es gibt wunderbare neue und abgewandelte alte Düfte. Sehr frisch und fruchtig.



Sonntag





So sieht eine Skisprungschanze im Sommer aus. Wir sind in Winterberg im Sauerland um einen Familiengeburtstag zu feiern. Schön war es mit der "buckligen" Verwandtschaft.
Der Rückweg über Land mit Kurven und Serpetinen war sehr entspannend (ok, ich bin auch nicht gefahren - vielleicht sollte ich meinen Mann fragen). Besser als über die Autobahn zu heizen.

Vielleicht ist mir ja in Woche 32 ein besserer Start in die Woche vergönnt (als ob ich da nicht selber was für könnte).

Tschö - macht's euch frisch.
Astrid

Dienstag, 31. Juli 2018

12tel Blick / Juli / 2018

Traurig schaut's aus bei meinem Baumstamm im Wald und bewegt hat sich auch irgendwas ...


Irgendwie sieht es im Juli so aus wie im März ...

Hier der Überblick:



Es ist einfach zu heiß, selbst der Computer streikt... und mit dieser Erkenntnis hüpfe ich zu Eva.

Tschö
Astrid

Montag, 30. Juli 2018

#30/52 2018

Montag



5 Bücher in 3 Tagen habe ich gelesen - Frankreich-Krimis, leichte Kost. Und immer schön das Bein hoch.
Da habe ich ganz vergessen ein Foto zu machen...



Dienstag




Rotwein, Popcorn und stricken - so lässt sich der Abend auf dem Balkon aushalten.



Un die rosa angehauchten Wölkchen ziehen vorbei.



Mittwoch




Immer noch hoch das Bein und täglich Pflaster wechseln.



Donnerstag




Auf dem Rückweg vom Paketshop werde ich doch tatsächlich von ein paar Regentropfen getroffen. Aber die meisten verdampfen wohl auf dem Weg zur Erde. Ansonsten kein Regen - die ganze Woche nicht. Die Gewitter ziehen vorbei.



Freitag




Statt die T-Shirts in die Altkleidersammlung zu stecken, mache ich lieber Büggel draus (einfach mal im Netz suchen).
Links: komplett ohne Naht - unten wird geknotet
Rechts: Unten mal kurz über die Ovi gezogen



Und Teile des alten Biberspannbettuchs, das nicht mehr passt, weil wir eine größere Matratze gekauft haben, werden zu Abschminkpads. Ich brauche die meistens nur für die Wimperntusche und da sind gehäkelte einfach zu hart. Die hier sind schön weich und schon reichlich gewaschen...



Samstag




Und weiter geht's im DIY-Karussell. Vegane Schokocreme. Eigentlich hab ich es ja nicht so mit vegan, aber wie ich immer sage: Versuch macht klug. Basis sind Kichererbsen. Schmeckt ganz lecker und lässt sich im Gegensatz zum Original auch im Kühlschrank aufbewahren.



Für meine Seifen habe ich dann noch eine Seifenunterlage gehäkelt - aus Packgarn. Größer hätte die gar nicht sein dürfen, da leiden dann schon die Finger beim Häkeln.



Zum Schluss noch selbst gemachtes Zitronen-Zucker-Peeling. Da die Zitrone sehr saftig war, habe ich mich etwas mit der Flüssigkeit verschätzt und musste nun eine größere Menge machen. Hoffentlich hält die sich gut.



Sonntag




Lieblingshaltung des Katers bei diesem Wetter.



Sonntag auf dem Balkon - Schäfchenwolken und alle 10 Minuten ein Flieger im Anflug auf Köln-Bonn ...



Stricken geht trotzdem und der 2. Teil meines französischen Tuchs ist fertig. Das Tuch heißt: Les vacances d'Hercule Poirot - warum?  *Schulter zuck*


Ab heute hat mich die Arbeit wieder, da leidet dann die Kreativität.

Schöne Woche euch
Astrid

Donnerstag, 26. Juli 2018

Das hat sich gewaschen

Vor 20, 30 Jahren wäre man für die Dinge, die ich heute zeige, ausgelacht worden. Ökotussi, Weltverbesserer ... Aber seitdem sind nicht nur Birken-Stocks salonfähig geworden.

Als ich vor Wochen im Unverpacktladen war, habe ich mir eine Haarseife mitgenommen. Es war eine spontane Form der Neugier, denn normalerweise bin ich kein Seifenfreund.

Viele Haarwäschen später bin ich schwerst begeistert. Meine Haare fühlen sich nicht schlechter an als mit konventionellem Shampoo. Es schäumt ordentlich beim Waschen und ich habe keine Verpackung zu entsorgen. Bingo!

Als alte Selbermacherin war jetzt mein Ehrgeiz geweckt, sowas auch selber zu machen. Zutaten zum Seife herstellen waren fast alle vorhanden, Rezeptbuch und Zeit auch - also los:

Zutaten (die Plastikform ist eine alte Pralinendose)

Die frisch gerührte Seife mit getrockneten Lavendelblüten (sieht aus wie Vanillepudding).

Nach 24 Stunden

Geschnitten (noch ziemlich weich) - die Stücke müssen jetzt 4-6 Wochen trocknen

Ich bin total gespannt wie es klappt..

Auf alle Fälle nehme ich beim nächsten Mal die alten Silikon-Muffin-Förmchen.


Da das so gut ging, hab ich noch ein bisschen im Netz rum gesucht. Und hab zum einen ein super-einfaches Rezept für Deo-Creme gefunden:

noch müffelt nix ... hab aber bisher auch keinen Sport gemacht...


Und ein Rezept für Zahnpasta *aha*:


War schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig beim Zähne putze heute morgen *lach*

Übrigens: Die verwendeten Gläser sind alte Marmeladengläser. 

Jetzt wollte ich noch den Tipp „waschen mit Efeu“ von Astrid aka le Monde de Kitchi ausprobieren. Muss mal mit Schere und Büggel beim Friedhof vorbei gehen. Da gibst‘s immer reichlich Efeu...

Falls übrigens jemand noch alte Gardinen hat (Tüll und so), die er loswerden möchte, immer her damit. Ich wollte mir noch Obst- und Gemüsesäckchen nähen (Obwohl sich die dünnen Plastiktüten perfekt als Mülltüten für meinen Badezimmermülleimer nutzen lassen...).

Ich werde damit bestimmt nicht die Welt retten und der exzessive Gebrauch von Kokosöl bei all diesen kosmetischen Dingen stimmt mich auch eher bedenklich... Aber Versuch macht erstmal klug.


Es ist ziemlich klar, dass die Erde uns überleben wird. Nur wie stellen wir Menschen es an, dass sie weiterhin bewohnbar bleibt.
Alexander Gerst


In diesem Sinne
Astrid

Mittwoch, 25. Juli 2018

Wasserträger

Aufgrund des Wetters und des Alters und überhaupt und sowieso schleppe ich immer häufiger eine Wasserflasche mit mir herum.

Das Leitungswasser im Rechtsheinischen ist gut, daher reicht abfüllen. 

Aus ökologischer Sicht habe ich vor kurzem in eine Glasflasche investiert. Da ich ein Style-Nerd bin, ist sie stylish und somit teuer ;o)

Als Schutz und als zusätzliche Tragehilfe habe ich nun einen Flaschenträger gehäkelt (gibt es so ähnlich auch für Kölschstangen *grins*).


Anleitung: Water Bottle Sling zu finden als freebie auf ravelry (englisch)
Wolle: Baumwolle aus dem Vorrat

Da meine Flasche etwas größer ist, habe ich statt 24 Stäbchen 36 genommen und ein paar Reihen mehr gehäkelt.

Jetzt habe ich die Flasche an der Frau und muss nicht immer im Rucksack rumkramen...

Heute schon genug getrunken?
Astrid

PS: wem dieser Post optisch etwas anders vorkommt, ich habe ihn über das Smartphone verfasst - geht schneller.