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Samstag, 11. Juni 2022

Jahresprojekt 2022 - Mai/Juni

Ich bin raus.

Mein Jahresprojekt muss leider pausieren.

Das wahre Leben entwickelt sich mal wieder anders als geplant.

Immerhin hatte ich geschafft mir am Bahnhofskiosk Fachliteratur für mein Monatsthema zu besorgen.


Das war es dann aber auch schon.


Jetzt nähe ich Herzkissen, Portkissen und Drainagetaschen für den Verein Kölner Herzkissen e.V. und dem von meinem Arbeitgeber initiierten GDoG (Global Day of Giving 24.06.). 



Auch eine sehr schöne und sinnvolle Aufgabe.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Astrid


Samstag, 14. Mai 2022

Jahresprojekt 2022 - April

Ich bin zur Zeit mit meinem Posten gnadenlos hinterher.


Sooo. Mein Band ist fertig gewebt.


Hübsch ist anders, aber dafür, dass es das erste Mal war, bin ich zufrieden.


Erkenntnisse:

Es lohnt sich in einem Rutsch zu weben, denn jede Unterbrechung führt zu einer Veränderung des Webe-Rhythmus.

Es dauert bis man in einen Webe-Flow kommt und gleichmäßige Ergebnisse erzielt.

Ich habe jetzt im Stehen gewebt, vielleicht ist beim nächsten Mal sitzen besser.


Was ich jetzt noch nicht weiß ist, wie man Anfang und Ende korrekt "an- und ab-webt". Ich habe mich hier jetzt mit Knoten beholfen.



Auf alle Fälle macht es Spaß und ich werde mir jetzt ein 2. Band überlegen.


Mal gucken ob bei der Zitronenfalterin noch auf ist, dann spring ich nämlich noch schnell rüber.


Schönen Samstag und tschö


Astrid

Samstag, 2. April 2022

Jahresprojekt 2022 - März

März / April - Weben


Hmm - was ist denn da bitte schön der Unterschied zu Januar / Februar?

Natürlich wie soll es anders bei mir sein - das Tool ist der Unterschied und das was rauskommen soll - nämlich:

BÄNDER


Eine meiner Lieblings-Strick-Designerinnen - Kate Davies - hatte vor 2 Jahren einen entsprechenden Post auf ihrem Blog und ich war sofort Feuer und Flamme. Einen eigenen Gürtel weben oder Henkel für Taschen. Im Träumen bin ich gut.

Nur der "Webrahmen", den sie benutzte, war mir - obwohl recht klein - doch zu platzraubend. In einer komplett vollgestellten Wohnung hat man nicht viele Möglichkeiten.

Aber es gibt ja noch kleinere Lösungen: der Webekamm.


Die langen Fäden sind am Fenstergriff befestigt. Sie werden durch den Kamm gefädelt. Die eine Hälfte durch die Löcher, die andere durch die Schlitze. 

Wird der Kamm auf und ab bewegt, wandern die Fäden in den Schlitzen hoch und runter. Die Fäden in den Löchern bleiben immer auf derselben Höhe. Das Schiffchen wird hin und her geschoben und dabei  mal der Kamm nach oben gehoben und mal nach unten gedrückt. 

Das gewebte Band wird zwischen zwei verschraubte Hölzer geklemmt und diese werden vor den Bauch gebunden, damit immer alles schön straff ist.    Die Webearbeit - nicht der Bauch.

Wenn man die Arbeit pausieren möchte, kommt der gelbe Plastikclip vorne ans Band damit nix aufgeht.



Tja - schön ist anders, aber es ist ja immer noch der Übe-Monat.

Ich muss auch sagen, dass ich das Garn nicht so dolle finde - das war aber bei der Startpackung mit dabei. Beim nächsten Versuch werde ich mal Sockenwolle ausprobieren.


Zum Geburtstag letztes Jahr hatte ich mir dieses Buch gewünscht mit jeder Menge Mustern, Anleitungen und auch weiteren Erklärungen zum Bandweben.



Im April geht's weiter.


Damit hüpfe ich jetzt zu Andrea und wünsche euch erstmal einen schönen Samstag


Astrid



Natürlich ist hier alles selbst bezahlt !

Dienstag, 1. März 2022

Jahresprojekt 2022 - Februar

Okay gut, dann mache ich mal weiter.

Vielen Dank für die positiven Kommentare!


Das Thema in Januar/Februar war ja Stopfen oder besser Flicken.

Für das 2. Loch hab ich mal ein paar Bilder gemacht, wie man mit diesem Tool arbeitet:

Der Anfang ist wie beim Stopfpilz. Man zieht den Stoff über die Holzscheibe und fixiert ihn mit einem Gummi. Dann setzt man die Hakenseite auf und fixiert diese auch mit einem Gummi.

Nun stellt man die Haken "auf Mitte" und zieht die Längsfäden ein. Als Garn habe ich hier Stickgarn verwendet, weil das einen schönen Glanz hat (bitte nicht an den Katzenhaaren auf den Fotos stören).





Jetzt werden die Haken abwechselnd nach links (rechter Faden oben) und rechts (linker Faden oben) gelegt und die Querfäden durchgezogen.




Links und rechts neben dem Gewebten werden die Fäden durch den Stoff gezogen - zum Fixieren.

Zum Schluss wird die Hakenleiste oben gelöst. Die Längsfäden werden am oberen Ende im Stoff festgenäht und angezogen.




Alle losen Fäden werden auf die Rückseite gezogen und dort vernäht oder verknotet.

Es sieht sehr locker gewebt aus. Das ist hier aber gut, da es sich um eine Stretch-Jeans handelt, die sich ja noch dehnen soll...




Ich finde die Arbeit mit dem Tool super - auch wenn es erstmal etwas aufwändig ist. Aber man kann damit eben auch ganz tolle Muster weben (ich hab es hier simpel gehalten). Das werde ich bestimmt auch noch mal ausprobieren, aber nicht mehr im Rahmen des Jahresprojekts.


Zum Vergleich hier ein Stopfbild meines Sockens, bei dem ich mit Stopfpilz und Stopfgarn gearbeitet habe:



War gar nicht so schlimm wie früher ...


Und so verlinke ich mich zu Andrea, die heute die Murmeln rollen lässt.


Tschö


Astrid


Dienstag, 1. Februar 2022

Jahresprojekt 2022 - ja nein vielleicht weißnicht

Letztes Jahr hieß mein Jahresprojekt ja "Mach dat Dingen fertich".

Dieses Jahr könnte man es "Fang es endlich mal an" nennen.

Es gibt ein paar Themen, die ich immer schon mal machen wollte, aber eben nie angefangen habe.

Hmm - ist das jetzt ein Jahresprojekt?

Keine Ahnung, aber ich stelle mal vor was ich in diesem Jahr lernen möchte:


Stopfen (Januar/Februar)

Weben (März/April)

Quilten für Anfänger (Mai/Juni)

einen BH nähen (Juli/August)

Zweifarbiges Patent stricken (September/Oktober)

ein Bild sticken, aber nicht Kreuzstich (November/Dezember)


Wahrscheinlich werde ich ich in den jeweiligen zwei Monaten nicht mit allem fertig werden, aber es geht ja eher darum mal anzufangen und auszuprobieren.


Stopfen

Also grundsätzlich habe ich irgendwann mal gelernt Sachen zu stopfen. Aber ich bin da ziemlich mies drin.

Um mir die Sache hübsch zu machen, hab ich mir ein Tool besorgt (sorry - ich bin einfach ein absoluter Tool-Nerd) und stopfe jetzt so nach und nach die Löcher an meiner kunstvoll zerrissenen Jeans. 



Loch Nummer 1 habe ich bereits geschafft - sieht aber noch etwas buckelig aus ...




Aber wir haben ja noch ein paar mehr Löcher in dieser Hose zum Üben - z.B. dieses:



Ob mein Vorhaben als Jahresprojekt gilt, lasse ich jetzt einfach Andrea - Die Zitronenfalterin entscheiden.


Tschö


Astrid