Mut zur Lücke sagt "Die Zitronenfalterin" in diesem Monat.
Und da kann ich mit dienen.
Mit der Lücke.
Seit einem Jahr lebe ich mit der Lücke.
Und jetzt im September wurden die Maßnahmen ergriffen die Lücke endgültig zu schließen.
Die Rede ist von (m)einer Zahnlücke:
Vor 30 Jahren gab es eine Wurzelspitzenresektion.
Hat alles wunderbar geklappt und das Leben ging weiter bis ein Brötchen im letzten Jahr dem Zahn den Garaus machte.
Das Provisorium meines Zahnarztes verrichtet seine Dienste und musste leider - dank Corona - etwas länger halten.
Ich kann sogar der Maskenpflicht Gutes abgewinnen, denn damit ist meine Lücke wunderbar verhüllt.
Aber jetzt wurde - dem Kieferchirurgen sei Dank - der Lückenschluss in Angriff genommen. Dies beschert mir jedes Mal eine knapp 1,5h Fahrt (einfach) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins schöne Frechen. Sehr interessant. Ich lerne während der Fahrt Stadtteile Kölns kennen, die ich vorher noch nie gesehen habe. Reisen bildet - auch in der Heimatstadt.
Und bald sieht es in meinem Mund so aus:
Der Anker ist gesetzt, fehlt nur noch der neue Zahn.
Dann hat meine Zunge einen Spielplatz weniger.
Aber ich kann wieder befreit(er) lachen ;o)
In diesem Sinne, tschö
Astrid

