Freitag, 26. August 2016

Handarbeiten bei allen Temperaturen

Kaum fängt die Schule an, gibt es hitzefrei! Yippieh!

Und ich? Stricke und häkle trotzdem!

Zum Glück gerade Projekte mit Baumwolle ... Alles andere wäre ziemlich krampfig.

In den Urlaub fahren ohne meine Stricktasche? Undenkbar! Darin befindet sich auch meistens Wolle für mehrere Projekte. Ich habe gerne eine Auswahl ...

In der ersten regnerischen und kühlen Woche habe ich meine dunkelgraue Strickjacke beendet, die hat mir auf dem Boot schon treue Dienste geleistet (daher leicht verknittert). Ich muss mir nur noch eine Verschlusslösung überlegen.



Anleitung: aus einer alten Rebecca Strickzeitschrift
Wolle: GGH Ondario - ein Merino/Alpaca/Kunstfaser-Gemisch

Den Schal habe ich dann auf dem Boot begonnen. Das Muster ist simpel, 4 Reihen immer wiederholen - 3 Knäuel in verschiedenen Farben, die Streifen kommen aus der Wolle. Auch dieser Schal hat mir auf dem Boot, bei kühlem Wind, schon treue Dienste geleistet.



Anleitung: Argentieul by Julie Ferguson - ich habe beim Kauf der Wolle eine kostenlose Kopie der Anleitung bekommen.
Wolle: 2 Knäuel Louisa Harding Amitola und ein Knäuel monica design Farbenzauber - beides Wolle/Seide-Gemische


Aktuell auf den Nadeln: ein Pullover (stricken) und eine Tasche (häkeln).


Anleitung: Prairie Fire von tincanknits (top down gestrickt - also was ihr als unten auf dem Foto seht ist oben, der Halsauschnitt)
Wolle: Rowan Summerspun Merino/Baumwolle


Das Taschenhäkelprojekt ist ein Crochet-Along. Jede Woche Mittwoch wird ein weiterer Teil veröffentlicht. So sah der Anfang letzte Woche aus - oben Vorderteil, unten Hinterteil:


Anleitung: Peacock Tail Bag CAL - zu finden auf ravelry für lau
Wolle: diverse Baumwolle aus dem Vorrat

So, der Sonnenschirm steht schon parat - gleich geht's los.

Fröhliches Schwitzen
Astrid

Mittwoch, 24. August 2016

Wo samma, do samma ...

Während für viele hier in NRW heute wieder die Schule beginnt, haben wir - dank eines Fünftklässlers im Haus - noch einen weiteren Ferientag.

Könnte eindeutig schlimmer sein ;o)

Dies bedeutet zwei Dinge:

a) wir sind mit dem Boot nicht untergegangen und
b) wir haben den Rückreisestau am Sonntag gut überstanden.

Segeln war wie immer schön - ich kann nirgendwo besser relaxen als auf dem Boot. Das leichte Schaukeln entspannt mich total und beim Cloudspotting (Wolken beobachten) kann ich alles vergessen. (Ich könnte euch in diesem Post mit Wolkenbildern zuschmeißen ...)



Leider gab es nur wenig Wind - daher sind wir viel unter Motor gefahren, was dann für die Segler unter uns etwas langweilig war. Ich gehöre nicht zu dieser Fraktion - eine gewisse Schräglage des Bootes macht mich durchaus nervös und weil ich durch meinen Knöchel dieses Jahr noch ängstlicher war als sonst, war mir das Motoren durchaus recht.

Am letzten Tag gab es noch Wind und es reichte für eine halbe Stunde segeln

Segeln macht auch demütig (siehe Wind) - Wege von bis zu 500 m vom Liegeplatz bis zur Hafentoilette oder mit kaltem Wasser duschen, weil wenn zwei gleichzeitig duschen es mit dem heißen Wasser schon mal knapp werden kann im Hafen, sind keine Seltenheit.



Andererseits, wo hat man schon die Gelegenheit in Hamburg mitten in der City für 20 Euro mit 5 Personen zu übernachten. Blick auf die Speicherstadt, den Michel, die Elbphilharmonie, die Musicals und die Landungsbrücken inklusive. Und der nächste Bäcker ist auch nicht weit ;o)






Oder wann scheint einem schon mal der Mond so schön ...



Es gibt aber auch Tage, da sieht man morgens nix - Altweibersommer eben ...




Aber am Ende des Tages, ist es dann doch wieder so:


Klar verbringt man auch ein bisschen Zeit an Land. Unser Segelrevier war dieses Jahr ja die Elbe. Unser Kurs ging: Brunsbüttel - Glückstadt - Stade - Wedel - Hamburg - Wedel - Glückstadt - Cuxhaven - Brunsbüttel. Stadtbesichtigungen gehören dazu und diesmal natürlich das Watt.

Cuxhaven - Duhnen




Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir die Ostsee besser gefällt. Auf der Elbe ist man tiden-abhängig und dass heißt, dass man zum An- und Ablegen bestimmte Zeiten einhalten sollte, damit man mit dem Schiff nicht im Schlick stecken bleibt. D.h. zum Beispiel auch mal um 6 Uhr aufstehen um spätestens um 7 Uhr morgens aus dem Hafen zu kommen, damit man um 10:30 Uhr bei Hochwasser im Zielhafen ankommt und nicht dauernd gegen die Strömung kämpfen muss.


Aber jetzt ist Sommer und Hitze und Schwüle in Köln - ich vermisse ein bisschen die kühle Brise aus dem Norden.

Allen, die noch Urlaub haben, wünsche ich einen guten selben und allen anderen einen weiterhin beschwingten Alltag.

Astrid

Sonntag, 14. August 2016

Moin aus dem Urlaub

Dieses Jahr segeln wir auf der Elbe und natürlich darf das Strickzeug nicht fehlen. 

Glückstadt

Glückstadt

Stade

Stade


Der Herbst hält Einzug...



... aber die Wolken sind beeindruckend wie eh und je.

Ahoi, Astrid

Mittwoch, 3. August 2016

Frau + Tasche = perfektes Geschenk

Eine liebe Kollegin wird 60 und das war für mich der Anlass mal wieder die Nähmaschine anzuschmeißen.


Mit einem kleinen Täschchen kann man nie nix verkehrt machen.

Anleitung: Kosmetiktasche von der Taschenspieler CD II von Farbenmix
Stoffe: apricotfarbener Dekostoff von Stoff und Stil, silbernes Kunstleder, Futter: Baumwollstoff Flower of Hearts von Farbenmix

Ein selbst gehäkeltes Herz und ein Eiffelturm zieren den Reißverschluss.

Die Raffungen/Fältelungen sind nur auf der apricotfarbenen Seite, die Kunstlederseite ist glatt.

Und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie's ankommt.

Astrid

Samstag, 30. Juli 2016

12tel Blick im Juli


Als ich krank war, bin ich jeden Tag zu meiner Runde durch das kleine Wäldchen gestartet.
Gut behütet unterm Blätterdach - ich habe es genossen.

Jetzt, wo das Gehen schon wieder selbstverständlich ist, schaffe ich es nicht.
Obwohl ich es nötig hätte - es spukt so viel durch meinen Kopf.

Zur Zeit wünsche ich mir, ich wäre eine hohle Nuss - so wie manche Menschen.
Dann würde ich mich nur um mich selber drehen und die Welt und alles andere wäre mir piepen-hagen-egal - Hauptsache Frisur, Figur und Fingernägel sind hübsch.

Ächz, Stöhn, Seufz ...



Das letzte Bild der Collage ist aus dem Juni 2016. Die Sonne zeichnete so schöne Muster auf den Boden.

Hier versammeln sich alle anderen.

Astrid

Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 im Juli

Dieses Mal sind zwei Dinge anders:

1. Es sind 14 Bilder und
2. alle Bilder sind innerhalb einer halben Stunde entstanden.

Ich nehme euch heute nämlich mit auf meinen Arbeitsweg.
8 km, quer durch 4 Veedel mit dem Fahrrad - ich bin erst in den letzten 3 Minuten nass geworden ;o)

Wenn ich den Hinterausgang unserer Firma nehme, stehe ich direkt vor der Kuhweide.

An Schrebergärten vorbei, unter Linden entlang - immer schön durchs Grüne.

Und schwupps über eine der am meisten befahrenen Autobahnen Deutschlands. Es ist Ferienzeit, sonst wäre hier zu dieser Uhrzeit auf 4 Spuren Stop and Go.

Hier sind wir im zweiten Stadtteil, es geht vorbei an Häusern mit einer sehr schönen Backsteinfassade.
Die Sonne lässt sich auch mal blicken.

An einer der großen Kölner Brauereien komme ich auch vorbei. An manchen Tagen riecht es hier kräftig nach Malz. Hier werden die Marken Sion Kölsch, Sester Kölsch, Peters Kölsch, Küppers Kölsch, Gilden Kölsch und Dom Kölsch gebraut - gehören alle zur Radeberger Gruppe - und diese wiederum gehört zu Dr. Oetker ...

Jetzt geht es ab ins Carlswerk. Wir befinden uns mittlerweile im 3. Stadtteil. Hier war früher die Firma Felten und Guilleaume mit ihrem Kabelwerk ansässig. Das wird mal ein eigener Post. In den alten Industriegebäuden gibt es heute einen Mix aus Industrie, neuen Medien, Technik und verschiedenen Gewerben.

Allein die Graffitis sind einen eigenen Post wert.

Zwischen Unkraut und Maschendraht lagern noch Kabelrollen.

Es ist Sommer - es gibt Eis.

Weiter geht es um die nächste Ecke. Dieses Gebäude kennen sogar die linksrheinischen Kölner (grins) - das E-Werk. Früher ein Umspannwerk, steht es heute unter Denkmalschutz und ist eine bekannte Veranstaltungshalle. Comedy, Konzerte - hier finden bis zu 2000 Personen Platz. Gegenüber vom E-Werk ist das Palladium - falls der Andrang für eine Veranstaltung zu groß ist, wird einfach die Location gewechselt. Ins Palladium passen bis zu 4000 Personen. 

Ich denke immer, dieses Bild soll Köln und Rhein darstellen - bin mir aber nicht sicher.

Eng sind die Straßen - aber beherbergen schöne Häuserzeilen. Das ist in dieser Ecke nicht so selbstverständlich.

Diese bunte Blumenwiese wuchert mitten auf einer Verkehrsinsel. Zwischen Autobahnauffahrt und einer der großen Ausfallstraßen.

So - endlich am Rhein. Jetzt nur noch geradeaus und dann bin ich zu Hause. Dahinten sieht man schon den Regen ziehen.

Ich hoffe, es hat euch gefallen. Mehr gibt es wie immer bei Caro.

Tschö
Astrid

Freitag, 8. Juli 2016

Au revoir!

4 Jahre Grundschulzeit sind vorbei.

Schön war's.

Das war ihr Abschiedslied zu dem sie eine eigene Choreographie aufgeführt haben:

Mark Forster feat. Sido "Au revoir" (das Video gefällt mir nicht so ganz)

Schöne Ferien an alle, die schon genießen dürfen ...

Astrid