Freitag, 27. Februar 2015

Reset

Manchmal muss man abspringen.
Wenn sich das Karussell mal wieder zu schnell dreht.
Wenn das Jammern überhand nimmt.
Wenn die Gedanken unfair werden.
Wenn man glaubt alle gegen einen.

Abspringen - durchatmen - die Gedanken beruhigen.
Sehen - was man hat.
Sehen - wer man ist.

Sich wieder justieren.
Das Ziel neu anvisieren und wieder losmarschieren.

Ich bin oft müde und ohne Glauben und Mut, aber ich
glaube, man muss diese Zustände nicht eigentlich be-
kämpfen, sondern sich ihnen überlassen, einmal wei-
nen, einmal gedankenlos brüten, und nachher zeigt sich,
dass inzwischen die Seele doch gelebt hat und irgend et-
was in einem vorwärts gegangen ist.
Hermann Hesse

Neuseeland 2003

In diesem Sinne - ein schönes Wochenende
Astrid

Donnerstag, 26. Februar 2015

Cambio Cowl

Es gibt so ein paar Strickdesigner da strickt man die Sachen nicht, weil man einen Schal braucht oder etwas Warmes um den Hals, sondern weil man dieses Teil einfach stricken möchte. Weil es so interessant aussieht oder weil die Wolle so besonders ist. So ist es mir mit diesem Cowl von Laura Nelkins gegangen. Halssocken (Cowls), Tücher, Schals - hab ich mehr als genug. Aber dieses Strickset (Anleitung + Wolle) hat mich fasziniert und das Ergebnis ist, finde ich, schön farbenfroh geworden:


Und er wärmt auch noch exzellent.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Crochet Bow Brooch

Aus meiner Mollie-Makes-Abozeit (die englische) habe ich noch ein paar von diesen Projekttütchen aus denen sich schicke kleine Sachen zaubern lassen.

So wie hier aus diesem Häkel-Schleifen-Broschen-Tütchen.
Häkelnadel, Garn und Broschenpin sind drin.
Die Anleitung findet sich dann in der passenden Mollie-Makes-Zeitschrift.



Hier mal die Makrofunktion meiner neuen Kamera

Und schon hat man eine kleine Brosche. Maße: 7 cm breit, 5 cm hoch.

... und am besten ohne Katzenhaar ...

Dienstag, 24. Februar 2015

Herrn Nilssons Lesestoff

Herr Nilsson ist (leider) kein begeisterter Leser, aber er ist ein begeisterter Zuhörer.
Und da ich es liebe zu Lesen, ergänzen wir uns ganz gut.

Vor ein paar Jahren stellte Frau Pimpi auf ihrer Seite eine Kinderbuchreihe vor, die direkt den Weg auf meine Lesewunschliste fand:

Die Doktor Proktor-Reihe vom norwegischen Krimi-Autor Jo Nesbo.

Den ersten Band haben wir verschlungen, beim 2. ist uns jetzt die Erkältung dazwischen gekommen. Die Ideen und manche Wendungen sind (aber-)witzig. Es geht um Fantasie, Freundschaft und böse Jungs ... Und manche Wendung ist ganz schön gruselig. Wie schon Frau Pimpi schrieb, sind die Bücher eher was für 8jährige.

Doktor Proktor ist ein verrückter Professor. Na ja, beinahe vielleicht - eigentlich ist er nämlich ein ganz genialer Erfinder! Es wird schließlich nicht alle Tage ein Pupspulver erfunden, das man sogar als Raketenstarthilfe an die NASA verkaufen könnte. Davon sind zumindest seine zwei Assistenten, die Nachbarskinder Bulle und Lise, fest überzeugt! Wären da bloß nicht die fiesen Zwillinge Truls und Trym, die alles daran setzen, sich das Pupspulver unter den Nagel zu reißen ...

Band 1

Alle Bände
Wir haben uns zwischendurch ziemlich kringelig gelacht beim Lesen und ich hoffe, dass meine Stimme bald wieder mitmacht, denn der zweite Band verspricht auch wieder sehr lustig und sehr interessant zu werden.

Montag, 23. Februar 2015

Blumen im Februar

Lachsfarbene Rosen und weiß-pinke Tulpen ...



Jaaa - auf unserem Esstisch herrscht meistens Chaos ;o)

Sonntag, 22. Februar 2015

7Wochen ohne - Woche 1

Wie schon 2013 und 2014 mache ich wieder bei der Fastenaktion der evangelischen Kirche mit.

Das Motto dieses Jahr:

DU BIST SCHÖN!
Sieben Wochen ohne Runtermachen

In der ersten Woche geht es um "DU BIST WUNDERBAR GEMACHT".

Sich zu trauen vorurteils- und kritikfrei in den Spiegel zu schauen.
Sich anzunehmen wie man ist.
Ich finde das ja immer noch sehr schwer.
Mittlerweile - so mit Mitte 40 - sollte ich das doch gelernt haben oder?
Wieso nörgele und hadere ich immer noch?
Und was noch Schlimmer ist - wieso tue ich nichts gegen den Nörgelgrund?
Wenn ich statt der Maus oder der Stricknadeln mal ein paar Hanteln schwingen würde oder meine schönen Yogabücher nicht nur zum Beschweren von Schnittmustern verwenden würde, wäre ich über kurz oder lang mit meinem Anblick zufriedener.

Aber erst mal bin ich dankbar. Dankbar, dass mich dieser Körper seit fast 47 Jahren gesund durchs Leben trägt. Ohne ernstere Verletzungen und Krankheiten. Mir meine Fehlhaltungen (Rundrücken und zuviel sitzen) und Fehlernährungen (zu süß, zu salzig, zu fett) bisher noch nicht übel genommen hat.

Aber ich weiß auch, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ich was ändern muss. Um beweglich zu bleiben, sowohl im Körper als auch im Kopf.

Wenn ich dieses Jahr meinen 47. Geburtstag feiere, dann lebe ich länger auf dieser Erde als es meinem Vater vergönnt war. Meine Mutter wird dieses Jahr 80 Jahre alt - er würde das auch. Sie lebt in ihrem kleinen Häuschen, fährt Auto, geht zum Turnverein und zum Singekreis und sieht aus wie höchstens 70.

Na, dann kann die Zukunft ja kommen ...

Samstag, 21. Februar 2015

Mini-Mützen-Knitalong

Letzte Woche hatte ich Lust eine Kleinigkeit zu stricken. Da kam mir dieser Knitalong genau recht. Denn das Stricken ging auch mit Schniefenase und Röchelhusten ...

Auf dem Blog schoenstricken.de startete am 13.02. ein Mini-Mützen-Knitalong. Mini, weil der Knitalong nur aus 2 Teilen besteht. Den 2. Teil gab es dann gestern und nach 20 Minuten war die Mütze dann fertig:



Muster: Muster 1 vom Frühlings-Knitalong 2014 (Lace-Schal) - auch auf schoenstricken.de
Wolle: Vroni von Woll Butt

Von der Wolle hab ich noch 2,5 Knäuel, vielleicht mach ich noch den Schal ...