März / April - Weben
Hmm - was ist denn da bitte schön der Unterschied zu Januar / Februar?
Natürlich wie soll es anders bei mir sein - das Tool ist der Unterschied und das was rauskommen soll - nämlich:
BÄNDER
Eine meiner Lieblings-Strick-Designerinnen - Kate Davies - hatte vor 2 Jahren einen entsprechenden Post auf ihrem Blog und ich war sofort Feuer und Flamme. Einen eigenen Gürtel weben oder Henkel für Taschen. Im Träumen bin ich gut.
Nur der "Webrahmen", den sie benutzte, war mir - obwohl recht klein - doch zu platzraubend. In einer komplett vollgestellten Wohnung hat man nicht viele Möglichkeiten.
Aber es gibt ja noch kleinere Lösungen: der Webekamm.
Die langen Fäden sind am Fenstergriff befestigt. Sie werden durch den Kamm gefädelt. Die eine Hälfte durch die Löcher, die andere durch die Schlitze.
Wird der Kamm auf und ab bewegt, wandern die Fäden in den Schlitzen hoch und runter. Die Fäden in den Löchern bleiben immer auf derselben Höhe. Das Schiffchen wird hin und her geschoben und dabei mal der Kamm nach oben gehoben und mal nach unten gedrückt.
Das gewebte Band wird zwischen zwei verschraubte Hölzer geklemmt und diese werden vor den Bauch gebunden, damit immer alles schön straff ist. Die Webearbeit - nicht der Bauch.
Wenn man die Arbeit pausieren möchte, kommt der gelbe Plastikclip vorne ans Band damit nix aufgeht.
Tja - schön ist anders, aber es ist ja immer noch der Übe-Monat.
Ich muss auch sagen, dass ich das Garn nicht so dolle finde - das war aber bei der Startpackung mit dabei. Beim nächsten Versuch werde ich mal Sockenwolle ausprobieren.
Zum Geburtstag letztes Jahr hatte ich mir dieses Buch gewünscht mit jeder Menge Mustern, Anleitungen und auch weiteren Erklärungen zum Bandweben.
Im April geht's weiter.
Damit hüpfe ich jetzt zu Andrea und wünsche euch erstmal einen schönen Samstag
Astrid
Natürlich ist hier alles selbst bezahlt !