Sonntag, 20. November 2016

Sockenfieber

Das passiert, wenn man meint, man müsse die Anleitung nicht mehr richtig lesen ...

Anleitung: Rye von TinCanKnits (freie Anleitung auf englisch)
Wolle: Zwerger Opal 6-fach (Nadelstärke 3,5)

Jap - man kann es schon fast Sockensucht nennen. Denn ist das eine Paar fertig, schlage ich direkt das nächste an. Naja - ich brauch ja auch ein paar mehr, wenn ich keine Strümpfe mehr für mich kaufe.


Und - wie man sieht - mein Vorratskorb ist gut gefüllt. Und das ist nur der kleine Teil. Die restliche Sockenwolle lagert auf dem Kleiderschrank. Vielleicht sollte ich langsam Aufträge annehmen.

Stricken beruhigt mich (natürlich nur einfache Sachen - komplizierte Zopfmuster sind jetzt nicht so doll). Ich kann besser denken, bin fokussiert. Natürlich ist es auf der Arbeit verpönt, aber es würde mir zur Zeit sehr helfen - so nasch ich halt viel um meine Nerven zu beruhigen.
Ich weiß noch, was ich vor 30 Jahren in der Schule kämpfen musste - es gab nur 2 Lehrer bei denen ich im Unterricht stricken durfte.

Und auch in diesen neuen "wilden" Zeiten halte ich mich an meinen Nadeln fest um nicht umgepustet zu werden.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag
Astrid

Kommentare:

  1. Ich habe jetzt echt länger auf dein Fehlersuchbild starren müssen. Das merkt keiner!!! Stricken tut echt gut! Ja, auch ich habe momentan Nadeln in der Hand...

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  2. Ja, sind wirklich wilde Zeiten..Deine Socken sehen so gemütlich aus, auch ohne Anleitung:-)
    An die Zeiten in der Schule kann ich mich auch noch erinnern. Damals hab ich auch noch gestrickt, mehr schlecht als recht und fand es auch beruhigend. Heute werde ich ganz nervös dabei.
    glg Susanne

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  3. In der Schulzeit hab ich auch gestrickt, besonders am langen Dienstag (3x Doppelstunden bis zur 10. Stunde) half mir das Stricken nicht schnarchend vom Stuhl zu fallen. Lachende Grüße, Eva

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