Sonntag, 5. Februar 2017

Frage und Antwort

Ja - ich bearbeite noch immer einmal die Woche meine Kalender.

Als Rückschau oder auch Tagebuch.

Eine große Hilfe oder auch Herausforderung ist dabei mein Flow-Abreißkalender für 2017.

Jeden Tag bekomme ich eine Frage gestellt:

So bald was auf dem Boden liegt, muss es erst mal inspiziert werden...

Die Fragen sammle ich die Woche über und versuche sie dann am Sonntag so ehrlich wie möglich zu beantworten.

Bei "Was war Deine grösste Anschaffung?" ist das ja noch einfach. Das war mein altes Auto.
Aber bei "Gibst Du anderen eine zweite Chance?" muss ich sagen: "Nicht jedem." - das hängt davon ab, ob mir jemand sympathisch ist oder nicht. Wenn nicht, dann nicht.

Na jedenfalls, sammle ich meine Antworten in einem meiner schönen Kalender und bin gespannt was das am Ende des Jahres vielleicht bewirkt (hat).

Als Motivationshilfe gibt es heute selbst gebackene Scones.


Eigentlich wollten wir das Rezept aus Herrn Nilssons Englischbuch nehmen, aber das liegt gut in der Schule ... In Dublin wollte er leider keine probieren ...

Fehlt nur noch Marmelade und Clotted Cream.

Noch einen schönen Sonntag

Astrid

Dienstag, 31. Januar 2017

12tel Blick im Januar 2017

Hurra, es ist geglückt. Ich kann ein Bild mit einem mini-bisschen Weiß vorzeigen:


Dieses Jahr besuche ich den Rhein. Mein Blick geht Richtung Süden zur Mülheimer Brücke - unsere kleine Golden Gate Bridge ;o)

Die Mülheimer Brücke ist die nördlichste Rheinbrücke Kölns. Sie verbindet die Stadtteile Mülheim (rechtsrheinisch - dort stehe ich) und Riehl (linksrheinisch). Der leuchtende Schriftzug oben auf dem AXA-Hochhaus scheint weit über das Wasser. Die Hochhäuser, die mittig hinter der Brücke ganz hinten im Bild zu erahnen sind, gehören schon zum Stadtteil Deutz.

Es ist morgens kurz vor 8 Uhr und weil es ein bisschen geschneit hat, bin ich ängstlich und fahre nicht mit dem Fahrrad, sondern gehe zu Fuß zur Arbeit.

Mein 2. Bild, einige 100m nördlich entstanden, dokumentiert den Wasserstand:

ganz, ganz flach

Ich bin gespannt, ob und wie sich diese Blicke das Jahr über entwickeln werden.

Und alle die, die bei diesem schönen Projekt von tabea mitmachen, versammeln sich wieder hier.

Auf ein neues Jahr mit interessanten Ein-, Aus- und vielleicht Durchblicken.

Astrid

Sonntag, 29. Januar 2017

Enger machen geht immer

Nachdem ich ja kürzlich aus einer fast nie getragenen Strickjacke einen sehr gerne getragenen Pullover gemacht habe, habe ich eine weitere Schrankleiche überarbeitet.

Dieses Top war mir immer zu weit (das kommt davon, wenn man nur auf die Größe achtet und nicht auf die Zentimeter ...).

Vielleicht kann auch hier die Overlock weiter helfen?

schön abstecken

sauber geschnitten

fertig ist die Laube !

Und zum Schluss ein Stück selbst gebackenen Schokoladenkuchen:

mit Mandeln statt Mehl und reichlich Schokolade und Butter *hihi*

Leben kann so einfach sein ...

Einen schönen Restsonntag wünscht
Astrid

Samstag, 28. Januar 2017

Von Stinkstiefeln und anderen Stinkern (KEIN politischer Post)

Ich bin verliebt.
Seit meinem Kleid bin ich verliebt in die Bio-Jacquards von Hamburger Liebe.

Daher trägt mein Püppchen jetzt auch Jäckchen und es sind noch 2 Shirts in der Pipeline:




Stoff: Tulipina von Hamburger Liebe, Paspelband von Farbenmix

Anleitung: Cardigan "Hope" aus dieser Zeitschrift.


Das Blüschen unten rechts (Top "Billie") wird als nächstes Projekt im Nähkurs angegangen.

By the way - hier ein paar Facts: Ich bin 1,80 m groß, wiege zwischen 85 und 90 kg und trage bei Oberteilen Größe 46 (BU 106 cm), bei Hosen/Röcken Größe 44 (HU 104) - wobei ich mich heute nur noch nach den Maßen und nicht nach den Größen richte. Also es ist mir egal, ob ich 46 oder 42 oder 50 trage, Hauptsache die Zentimeter stimmen.

Aber was hat es nun mit den Stinkern und den Stinkstiefeln auf sich?

Seit einiger Zeit führt mein Körper ein olfaktorisches Eigenleben. Um mit den Worten meines Sohnes zu sprechen: Mama, Du stinkst müffelst!

Vielleicht die Wechseljahre? Hitzewallungen - wie meine Mutter sie hatte - hab ich nicht, mir ist nur grundsätzlich seltener kalt als anderen.

Da ich täglich morgens dusche, scheint es unabhängig davon zu sein. Im Moment fahre ich systematische Testreihen bezüglich Wassertemperatur, Deos, Duschgels und Bodylotions.

Heute habe ich den Kleiderschrank rigoros ausgemistet: Alles was einen Polyesteranteil > 10% aufweist, flog raus (ja auch selbst genähtes). Daher meine Liebe zu Hamburger Liebe ;o)

Da ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, hilft da vor Ort wohl nur Waschen und Wechselklamotten.

Ok: Zwiebeln, Knoblauch und scharfe Gerichte muss ich Zukunft meiden. Ingwertee und Kaffee sind auch nicht so das wahre *heul*.

Vielleicht was das ja auch der Grund für meine stinkstiefelige Laune in letzter Zeit. Man kann ja nicht alles dem Agent Orange is the new Black in die Schuhe schieben.

Wenn jemand weitere gute Tipps hat, immer her damit.

Macht euch ein schönes Wochenende
Astrid

Mittwoch, 25. Januar 2017

Bei mir piept's heute

Nachdem mein Kleid schon im unfertigen Zustand so viele nette Kommentare bekommen hat, möchte ich euch die fertige Variante nicht vorenthalten.

Mein Püppchen macht die Sache auf alle Fälle besser ...

Anleitung: Näh Dir Dein Kleid von rosa p.
Kombination: Wickeloberteil, Breite Passe, A-Linien-Rock, 3/4-Ärmel
Stoff: Birdie von Hamburger Liebe, der Stoff ist ein Traum und trägt sich wunderbarst

Beim Wickeloberteil haben wir an den Seiten noch Abnäher rein gemacht - sind so nicht vorgesehen - das liegt aber irgendwie an meiner Oberweite...
Der Ausschnitt ist für meine Verhältnisse ein bisschen zu dezent, der kann noch tiefer gehen, dann streckt er auch mehr (nicht, dass es viel helfen würde *lach*).

Dem Kater ist das alles Jacke wie Hose - Hauptsache er kann auf meinem Schoß pennen ...

Ich mach jetzt mal die Flatter ;o)
Astrid

Dienstag, 24. Januar 2017

Auf Motivsuche, gegen kalte Finger und eine explodierte Perücke

Heute morgen gab es doch tatsächlich ein bisschen Schneezucker hier in Köln:


Das ist definitiv rutschig genug, dass ich mittlerweile das Fahrrad stehen lasse und mich auf Schusters Rappen zur Arbeit bewege.

Und da kommen dann direkt meine neuen Fäustlinge zum Einsatz


Anleitung: E-Book Winterfäustlinge von rosa p.
Wolle: Lamana Como - auch bei rosa p. als Set bestellt

Die Anleitung ist schön und einfach. Für ein Paar (Handschuhgröße 7) habe ich ein Knäuel (25g) Weiß und ein halbes Knäuel Rost gebraucht. Da ich zwei Knäuel Weiß bestellt habe, kann ich noch ein zweites Paar stricken.

Meinen "Morgenspaziergang" habe ich desweiteren dazu genutzt mir einen passenden Fotostandort für den 12tel Blick zu suchen. Meine erste Idee hat leider nicht so ganz geklappt, aber ich glaube, jetzt bin ich fündig geworden.

Apropos Foto - an diesem Bild im Schaufenster der Buchheimer Straße konnte ich heute nicht so ohne weiteres vorbei gehen:

DAS ist die explodierte Perücke aus der Überschrift

guckundhorch

In diesem Sinne - immer schön Augen und Ohren offen halten.
Astrid

Sonntag, 22. Januar 2017

Meine 3. Kalenderwoche

... flog genauso schnell vorbei wie die ersten beiden. Daher habe ich auch keine Einzelposts geschafft und präsentiere mal wieder meine Woche.

Am Montag im Nähkurs ging es weiter mit meinem Kleid - das was bisher da ist, sitzt perfekt. Ich bin sehr zufrieden.

Mein Püppchen ist natürlich sehr viel kleiner und auch mindestens 1 Kleidergröße schmaler als ich.

Am Ausschnitt habe ich mir ein bisschen Spitze gegönnt.

Am Dienstag Nachmittag zeigte der Himmel wieder seine schönsten Farben.


Und ich machte mich auf den Weg in die Stadt um nach Ersatz für den von mir (höchstwahrscheinlich) geschrotteten Mixer zu suchen.


Mixer gab es keinen, aber ich ging nach langer Zeit mal wieder mit einer CD nach Hause.


Auf meinem Fensterbrett wächst Romana-Salat - nach einem im Internet gefundenen Lifehack. Einfach den abgeschnittenen Strunk in Wasser stellen und schon wächst der Salat oben wieder nach.



Mal sehen wie sich die Amaryllis daneben so macht:



Am Freitag hatte ich meinen ersten Dienst in der Caféteria der Schule. Hier können die Lehrer und Oberstufenschüler die Pausen oder auch die Freistunden verbringen. Die kleineren Schüler können sich hier ein paar Kleinigkeiten kaufen. Betrieben wird das ganze ehrenamtlich von Müttern.

Matsch- bzw. Schokokuss-Brötchen

jede Menge Kaffee, aber auch Tee 

Als um 12 Uhr der Dienst zu Ende ist, geht es ab auf die Arbeit. Wann ich meine 30 Stunden in der Woche arbeite, ist so ziemlich egal, aber dass ich 30 Stunden machen soll, ist klar. Daher fiel der Feierabend etwas später aus.


Aber auch an diesem Abend zeigte der Himmel wieder seine tollen Sonnenuntergangsfarben.


Am Samstag kam mein Dankeschönpäckchen für meine Unterstützung der wemakeit-Aktion "Kitzkatz for Swisscross". Hier ging es darum, in der Türkei gestrandeten Flüchtlingen Holzöfen zu finanzieren, damit sie besser über den Winter kommen.


Der Turnbeutel, der von Yasmin (einer Flüchtenden - der Name stand auf dem Kärtchen) genäht wurde, ist wirklich sehr schön und obwohl ich ihn mir hätte auch selber nähen können, ist er für mich etwas absolut Besonderes.

Ebenfalls am Samstag habe ich den Teig für mein Möhrenbrot angesetzt.



Das Rezept stammt aus diesem Buch (das ich mir selber gekauft habe). Das Besondere ist, hier wird mit gaaanz wenig Hefe gearbeitet. Bei meinem Brot waren es 0,4g! auf knapp 500g Mehl.

 

Mitte November gab es eine Sendung von Helmut Gote im WDR Radio, zum Thema Brot backen, wo er dieses und ein anderes Buch (welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe) vorgestellt hat. Hier der Link zur Sendung: http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/alles-in-butter/brot-selber-backen-100.html


Am Samstag ist auch endlich wieder ein Pullover fertig geworden:

Das ist die korrekte Farbe.


Anleitung: Warm Autumn von drops
Wolle: Slanic von Wolle Gründl

Die Wolle fusselt ziemlich, aber der Pulli ist sehr warm.


Gerade eben habe ich das Brot aus dem Backofen geholt. Das sieht wieder lecker aus:


Und ich konnte es natürlich nicht sein lassen, ich musste das Brot relativ zügig anschneiden und probieren. Ich LIEBE frisches Brot und dieses hier ist durch die Möhren sehr saftig.


Morgen gibt es Stulle auf der Arbeit.

Schönen Restsonntag noch
Astrid

PS.: Natürlich sind in dieser Woche auch staatstragende Dinge passiert. Nichts wirklich Erfreuliches in der Welt. Aber wie ich vorletzte Woche auf einem Workshop gelernt habe: Ich kann nur die Dinge regeln, für die ich auch zuständig bin. Das heißt, fegen wir vor unserer Haustür, damit wir uns nicht fremdschämen müssen - wie viele Menschen jenseits des Atlantiks.