Heute erschien der neue "Spiegel" und dort wird an den 200. Todestag des Dichters Matthias Claudius erinnert. Und zwar mit seinem bekanntesten Gedicht "Abendlied".
Von dem ich - Banause - natürlich nur die erste Strophe kannte:
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht scharz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.
Die 4. Strophe erscheint mir in diesen Zeiten passender:
Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder,
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste,
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel.
Man soll aber die Hoffnung nie aufgeben.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
Astrid