Dienstag, 30. August 2016

12tel Blick im August


Spätnachmittags - viel Licht - viel Schatten



Mischt sich schon eine Spur Braun unter die Blätter ?

Kinder, wo ist das Jahr geblieben?


Alle anderen versammeln sich wieder hier.

Astrid

Freitag, 26. August 2016

Handarbeiten bei allen Temperaturen

Kaum fängt die Schule an, gibt es hitzefrei! Yippieh!

Und ich? Stricke und häkle trotzdem!

Zum Glück gerade Projekte mit Baumwolle ... Alles andere wäre ziemlich krampfig.

In den Urlaub fahren ohne meine Stricktasche? Undenkbar! Darin befindet sich auch meistens Wolle für mehrere Projekte. Ich habe gerne eine Auswahl ...

In der ersten regnerischen und kühlen Woche habe ich meine dunkelgraue Strickjacke beendet, die hat mir auf dem Boot schon treue Dienste geleistet (daher leicht verknittert). Ich muss mir nur noch eine Verschlusslösung überlegen.



Anleitung: aus einer alten Rebecca Strickzeitschrift
Wolle: GGH Ondario - ein Merino/Alpaca/Kunstfaser-Gemisch

Den Schal habe ich dann auf dem Boot begonnen. Das Muster ist simpel, 4 Reihen immer wiederholen - 3 Knäuel in verschiedenen Farben, die Streifen kommen aus der Wolle. Auch dieser Schal hat mir auf dem Boot, bei kühlem Wind, schon treue Dienste geleistet.



Anleitung: Argentieul by Julie Ferguson - ich habe beim Kauf der Wolle eine kostenlose Kopie der Anleitung bekommen.
Wolle: 2 Knäuel Louisa Harding Amitola und ein Knäuel monica design Farbenzauber - beides Wolle/Seide-Gemische


Aktuell auf den Nadeln: ein Pullover (stricken) und eine Tasche (häkeln).


Anleitung: Prairie Fire von tincanknits (top down gestrickt - also was ihr als unten auf dem Foto seht ist oben, der Halsauschnitt)
Wolle: Rowan Summerspun Merino/Baumwolle


Das Taschenhäkelprojekt ist ein Crochet-Along. Jede Woche Mittwoch wird ein weiterer Teil veröffentlicht. So sah der Anfang letzte Woche aus - oben Vorderteil, unten Hinterteil:


Anleitung: Peacock Tail Bag CAL - zu finden auf ravelry für lau
Wolle: diverse Baumwolle aus dem Vorrat

So, der Sonnenschirm steht schon parat - gleich geht's los.

Fröhliches Schwitzen
Astrid

Mittwoch, 24. August 2016

Wo samma, do samma ...

Während für viele hier in NRW heute wieder die Schule beginnt, haben wir - dank eines Fünftklässlers im Haus - noch einen weiteren Ferientag.

Könnte eindeutig schlimmer sein ;o)

Dies bedeutet zwei Dinge:

a) wir sind mit dem Boot nicht untergegangen und
b) wir haben den Rückreisestau am Sonntag gut überstanden.

Segeln war wie immer schön - ich kann nirgendwo besser relaxen als auf dem Boot. Das leichte Schaukeln entspannt mich total und beim Cloudspotting (Wolken beobachten) kann ich alles vergessen. (Ich könnte euch in diesem Post mit Wolkenbildern zuschmeißen ...)



Leider gab es nur wenig Wind - daher sind wir viel unter Motor gefahren, was dann für die Segler unter uns etwas langweilig war. Ich gehöre nicht zu dieser Fraktion - eine gewisse Schräglage des Bootes macht mich durchaus nervös und weil ich durch meinen Knöchel dieses Jahr noch ängstlicher war als sonst, war mir das Motoren durchaus recht.

Am letzten Tag gab es noch Wind und es reichte für eine halbe Stunde segeln

Segeln macht auch demütig (siehe Wind) - Wege von bis zu 500 m vom Liegeplatz bis zur Hafentoilette oder mit kaltem Wasser duschen, weil wenn zwei gleichzeitig duschen es mit dem heißen Wasser schon mal knapp werden kann im Hafen, sind keine Seltenheit.



Andererseits, wo hat man schon die Gelegenheit in Hamburg mitten in der City für 20 Euro mit 5 Personen zu übernachten. Blick auf die Speicherstadt, den Michel, die Elbphilharmonie, die Musicals und die Landungsbrücken inklusive. Und der nächste Bäcker ist auch nicht weit ;o)






Oder wann scheint einem schon mal der Mond so schön ...



Es gibt aber auch Tage, da sieht man morgens nix - Altweibersommer eben ...




Aber am Ende des Tages, ist es dann doch wieder so:


Klar verbringt man auch ein bisschen Zeit an Land. Unser Segelrevier war dieses Jahr ja die Elbe. Unser Kurs ging: Brunsbüttel - Glückstadt - Stade - Wedel - Hamburg - Wedel - Glückstadt - Cuxhaven - Brunsbüttel. Stadtbesichtigungen gehören dazu und diesmal natürlich das Watt.

Cuxhaven - Duhnen




Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir die Ostsee besser gefällt. Auf der Elbe ist man tiden-abhängig und dass heißt, dass man zum An- und Ablegen bestimmte Zeiten einhalten sollte, damit man mit dem Schiff nicht im Schlick stecken bleibt. D.h. zum Beispiel auch mal um 6 Uhr aufstehen um spätestens um 7 Uhr morgens aus dem Hafen zu kommen, damit man um 10:30 Uhr bei Hochwasser im Zielhafen ankommt und nicht dauernd gegen die Strömung kämpfen muss.


Aber jetzt ist Sommer und Hitze und Schwüle in Köln - ich vermisse ein bisschen die kühle Brise aus dem Norden.

Allen, die noch Urlaub haben, wünsche ich einen guten selben und allen anderen einen weiterhin beschwingten Alltag.

Astrid

Sonntag, 14. August 2016

Moin aus dem Urlaub

Dieses Jahr segeln wir auf der Elbe und natürlich darf das Strickzeug nicht fehlen. 

Glückstadt

Glückstadt

Stade

Stade


Der Herbst hält Einzug...



... aber die Wolken sind beeindruckend wie eh und je.

Ahoi, Astrid

Mittwoch, 3. August 2016

Frau + Tasche = perfektes Geschenk

Eine liebe Kollegin wird 60 und das war für mich der Anlass mal wieder die Nähmaschine anzuschmeißen.


Mit einem kleinen Täschchen kann man nie nix verkehrt machen.

Anleitung: Kosmetiktasche von der Taschenspieler CD II von Farbenmix
Stoffe: apricotfarbener Dekostoff von Stoff und Stil, silbernes Kunstleder, Futter: Baumwollstoff Flower of Hearts von Farbenmix

Ein selbst gehäkeltes Herz und ein Eiffelturm zieren den Reißverschluss.

Die Raffungen/Fältelungen sind nur auf der apricotfarbenen Seite, die Kunstlederseite ist glatt.

Und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie's ankommt.

Astrid