Sonntag, 1. März 2015

7Wochen ohne - Woche 2

Du bist schön! 7 Wochen ohne Runtermachen.

In der 2. Woche heißt es: "DU BIST EIN TALENT!"

In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem "einen" Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Dies alles aber wirkt derselbe "eine" Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will. (1. Korinther 12, 7 - 11)

Jeder von uns hat Talente, Fähigkeiten.
Die einen Talente schätzen wir hoch, die anderen gering.

Sich selbst zu achten beginnt damit, sich zu beobachten
und zu beachten. Kommt die Akzeptanz dazu, das
Sicheinrichten in sich, dann können Menschen einen Sinn
für das entwickeln, was ihnen eigen ist: den Eigensinn.
Würde ist untrennbar mit dem Eigensinn verbunden.
Wie kann ich mich würdigen, wenn ich keinen Sinn für
das habe, was zu mir gehört, also was mir eigen ist?
Wie kann ich andere Menschen in ihren Besonderheiten,
ihren Eigenheiten würdigen, wenn ich nicht auch
mich würdigen kann?

Das fragen die Therapeuten Udo Baer und Gabriele Frick-Baer in dieser Woche.

Ich finde das sehr schwer, denn es wurde mir nicht beigebracht:
mich zu achten
mich zu akzeptieren
einen EIGENsinn zu entwickeln (Eigensinn hat doch immer was Negatives ...)


Diese Woche endet mit 1. Korinther 13 - Das hohe Lied der Liebe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 
Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen
und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen
.


Sehr gerne hört man diesen Spruch auf Hochzeiten, wo es um die gegenseitige Liebe geht.
Aber viel wichtiger finde ich die Liebe zu einem selber.
Wenn ich MIR keine Liebe geben kann, wie kann ich dann jemand anderen Liebe geben?

Also:
WIR SIND TALENTE!
Lieben wir uns, Glauben wir an uns und so können wir selber unsere Hoffnungen erfüllen.


Kommentare:

  1. Hach ja: Das "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" wurde in meiner Kindheit so interpretiert: Da du dich ja sowieso am meisten, ja gar zu viel liebst, musst du dich ganz dolle um deine Nächsten bemühen, um das wett zu machen.
    Den Salat haben wir jetzt, von dem kommen wir nur mit großer Mühe los...
    Aber. Nicht aufgeben! Das sage ich mir täglich.
    GLG
    A. linksrheinisch

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  2. Liebe Astrid, mein erster Gedanke zu dem Wort EIGENSINN war auch der, dass es immer ganz schlecht ist, wenn man eigensinnig ist. So habe ich es zumindest gelernt und bin es auch noch nicht wirklich wieder losgeworden. Und was ich gelernt habe von klein auf: die Liebe erträgt alles. Und diese beiden Dinge in Kombination sind nicht gut für die Liebe zu sich selbst. Wieder eine sehr schwierige Lektion. Aber wie Astrid Ka schreibt: Nicht aufgeben!
    glg zu Dir,
    Susanne

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  3. Ei ja!
    Ich glaube viele Menschen assozieren mit eigensinn erst einmal etwas Unangenehmes, Hartes, Gemeines. Aber wenn man das Wort mal zerlegt, dann möchte man ihn doch haben den eigen Sinn.
    Danke!

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